Inbetriebnahme und Übergabe

Das Gerät kommt vorkonfiguriert. Auf der Baustelle bleiben die anlagenspezifische Einrichtung sowie die Übergabe, bei der sich entscheidet, ob Sie in vier Wochen angerufen werden oder nicht.

Der Ablauf

Es wird keine Software installiert und kein Kundenkonto angelegt. Die Einrichtung läuft über einen Assistenten im Browser, erreichbar über das lokale Netz.

  1. Verbinden

    Nach dem Einbau und dem Anlegen der Versorgung meldet sich das Gerät im Heimnetz und ist über den Browser erreichbar. Ist noch kein Netzwerk verfügbar, spannt es zunächst einen eigenen Zugangspunkt auf, über den die Netzwerkeinstellungen gesetzt werden.

  2. Geräte auswählen

    Zähler, Wechselrichter, Speicher, Wallbox und Wärmeerzeugung werden im Assistenten erfasst. Netzwerkgeräte werden dabei teilweise selbst gefunden, Busteilnehmer und Geräte mit fester Adresse tragen Sie ein.

    Ausgewählt, nicht programmiert: Für die unterstützten Geräte sind die Schnittstellen hinterlegt. Sie greifen Hersteller und Modell aus der Liste ab und geben an, wie das Gerät erreichbar ist. Registeradressen oder Datenpunktlisten brauchen Sie dafür nicht.

  3. Signalpfade zuordnen

    Die belegten Eingänge werden ihrer Funktion zugeordnet und das Kontaktprinzip je Eingang eingestellt – Arbeitsstrom oder Ruhestrom, je nach Steuerbox. Bei digitaler Anbindung erfolgt stattdessen das Pairing mit der Steuerbox.

  4. Betriebsvorgaben hinterlegen

    Ladeverhalten, Prioritäten zwischen den Verbrauchern, Vorgaben für die Wärmeerzeugung, gegebenenfalls der dynamische Stromtarif. Hier zahlt sich aus, wenn die Parameter des Heizungsbauers schriftlich vorliegen.

  5. Funktion prüfen

    Messwerte plausibilisieren, Schalthandlungen auslösen, Reaktion der Geräte kontrollieren. Die Status-LEDs erlauben eine Sichtprüfung, ohne den Laptop aufzuklappen.

Was in die Übergabe gehört

Die Anrufe drei Wochen später drehen sich fast immer um dieselben Punkte. Wer sie bei der Übergabe abräumt, hat Ruhe.

Erklären Sie den Zwischenzustand

Wenn intelligentes Messsystem und Steuerbox noch nicht installiert sind, arbeitet die Anlage bereits – aber der Steuerweg ist noch nicht aktiv, und bei einer PV-Anlage gilt bis dahin die Begrenzung auf 60 % der installierten Leistung. Der Kunde muss wissen, dass ein zweiter Termin kommt und woran er das erkennt.

Grenzen Sie die Zuständigkeit ab

Das reduzierte Netzentgelt gewährt der Netzbetreiber auf Antrag des Anlagenbetreibers. Der Einbau des Messsystems liegt beim Messstellenbetreiber. Was davon nicht Ihre Aufgabe ist, sollte der Kunde vor der Rechnung wissen, nicht danach.

Zeigen Sie die Oberfläche einmal gemeinsam

Das Dashboard läuft im Browser, ohne App-Installation. Fünf Minuten gemeinsames Ansehen ersparen mehrere Rückfragen – vor allem die Frage, warum die Wärmepumpe gerade nicht läuft.

Hinterlassen Sie die Unterlagen

  • Datenblatt und EU-Konformitätserklärung für die Anlagenmappe
  • Hinweis auf das Handbuch, das öffentlich abrufbar ist
  • Notiz, welche Eingänge belegt sind und mit welchem Kontaktprinzip
  • Die vom Heizungsbauer vorgegebenen Betriebsparameter
Updates laufen über einen eigenen Kanal Softwarestände werden signiert ausgeliefert und lassen sich über die Oberfläche einspielen. Ein Wartungsvertrag ist dafür nicht nötig, ein Herstellerkonto ebenso wenig.